Black Lives Matter

Postkolonialistische Perspektiven entwickeln

Bei diesen Veranstaltungen geht es um die Nachwirkungen des Kolonialismus und welche Folgen er immer noch mit sich bringt. Wir werden die gesellschaftlichen Veränderungen untersuchen und die Verbindungen zur Vergangenheit herstellen. Dafür braucht es einen selbstkritischen Blick darüber, wie sehr wir am Kolonialismus beteiligt waren, bzw. immer noch sind, denn nur der Diskurs führt zu Veränderungen. Die Veranstaltungen finden auf Zoom statt.

Beteiligung deutscher weißer Frauen am Kolonialismus

Mittwoch, den 5. Oktober von 18 bis 21 Uhr

Von 1884 bis 1914/19 besaß das deutsche Kaiserreich eine große Anzahl an Kolonien. Zur Beherrschung dieser Gebiete wurden auch explizit weiße Frauen angeworben, um das „koloniale Projekt“ durch ihre Arbeitskraft und Gebärfähigkeit zu unterstützen. An diesem Mittwoch wird es einen Vortrag von der Deutschen Kolonialgesellschaft und dem Frauenbund der deutschen Kolonialgesellschaft geben.

Rassimuskritische Theologie – Chancen und Herausforderungen

Mittwoch, den 23. November von 18 bis 21 Uhr

Aus theologischer Perspektive ist Rassismus Sünde, da jeder Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Trotzdem werden in der Theologie und in der Kirche immer noch Machtungleichheiten erschaffen. In Deutschland gibt es noch keine rassismuskritische Theologie, doch der Vortrag möchte einen Anreiz erarbeiten und zur Reflektion anregen, sodass sich von Rassismus betroffene Menschen an die Kirche wenden können.