Abschiebehaft

Als erstes Bundesland hat Hamburg einen Ausreisegewahrsam in der Nähe des Flughafens gebaut. Menschen, die abgeschoben werden sollen, können dort bis zu vier Tagen festgehalten werden. Von den 20 Plätzen, stehen fünf Plätze Schleswig-Holstein zur Verfügung.

Auch wenn von einem Ausreisegewahrsam die Rede sei, hieße das im Klartext „Abschiebung und Abschiebehaft“, sagte Dietlind Jochims, Flüchtlingspastorin der Nordkirche.  Nächtliche Abschiebungen seinen genauso wenig humanitär vertretbar wie die Inhaftierung von Menschen, die keine Straftat begangen haben. (Stellungnahme von Diakonie und Kirche)